Autoren-Archive: Monika Stahl

Schwester Diane Schraml freut sich über eine große Spende aus ihrer Heimat. Ein Konzert zur Weihnachtszeit hatte den Grundstock dafür geliefert.

„Ich freue mich sehr über alle Unterstützung durch meine Heimatpfarrei und sage im Namen all jeder, denen damit wieder geholfen werden kann ein sehr herzliches Vergelt`s Gott“, zitierte Franz Wittmann aus einem Brief, den Schwester Diane Schraml geschrieben hat.

Der Gesang- und Orchesterverein und hier speziell der gemischte Chor „tonArt“ hatte vor Weihnachten zusammen mit der Stubenmusik „Saitenspiel“ mit Maria Golla, Heidi Klos und Gunda Völkl; Lisa Golla am E-Piano, Michael Völkl (Trompete) und Hans Feiler (Orgel) eingeladen. Unter dem Motto „Lichterklang“ sangen und spielten an diesem Abend in der Waldthurner Pfarrkirche adventliche Musik.

Gesangverein-Vorsitzender Bernhard Unger konnte hierbei 200 Zuhörer begrüßen und forderte sie auf, nach dem Konzert eventuelles Kleingeld in ein Körbchen zu werfen, das als Spende für die Lennesriether Schwester Diane in Südafrika verwendet werde.

Nun übergaben Unger zusammen mit Gesangverein-Finanzchef Stephan Reger, Chorleiter Christoph Pausch und Maria Golla für die Gruppe Saitenspiel den Erlös dieser Benefizveranstaltung in Höhe von 1200 Euro an Franz Wittmann, der das Geld zusammen mit Monika Weig von der Raiffeisenbank an die Lennesriether Schwester weiterleitet. Per WhatsApp sei Schwester Diane über das Konzert informiert gewesen und im Gedanken und Herzen in der Waldthurner Pfarrkiche dabei, berichtete Wittmann. Auch eine CD mit einem Livemitschnitt des Abends wird nach Südafrika weitergeleitet.

Die Nonne sei hinsichtlich der großzügigen Spendenbereitschaft der Waldthurner Pfarrei sehr dankbar. Laut Wittmann habe man Diane bereits zu Weihnachten mit einer Überweisung von 8000 Euro aus Privatspenden überrascht, die für die Umbaumaßnahmen im dortigen Nardini-Konvent der Mallersdorfer Schwestern (Nardini Sisters) in Vryheid hoffentlich nach den Vorstellungen von Diane verwendet wird. „Die Lennesrietherin dankte besonders den Lennesriether Chorleiter Christoph Pausch für sein Engagement“, erklärte Wittmann. Spendenkonto Katholische Kirchenstiftung Schwester Diane: Raiffeisenbank Neustadt-Vohenstrauß- IBAN 35 7536 3189 0000 020044

Quelle: https://www.onetz.de/oberpfalz/waldthurn/lichterklang-bringt-1200-euro-suedafrika-id2943988.html

Obwohl der Gesang- und Orchesterverein in Waldthurn schon über 120 Jahre auf dem Buckel hat, ist er jung wie eh und je. Das zeigen die Berichte der einzelnen Gruppierungen.

Bei der Jahreshauptversammlung im Gasthaus Kühnhauser legten die einzelnen Bereiche ihre Jahresberichte ab, und verschiedene Ehrungen standen im Mittelpunkt. Vorsitzender Bernhard Unger konnte den Vorsitzenden der Sängergruppe Floß, Karl Herrmann und Gruppenchorleiter Alexander Völkl aus Pleystein willkommen heißen.

Da Unger derzeit alte Dokumente des Vereins durchstöbert und einscannt, berichtete er von einer interessanten Tatsache, auf die er dabei gestoßen war. Nach der Gründung des Gesang- und Orchestervereins im Jahr 1899 habe man damals den Entschluss gefasst, nicht öffentlich aufzutreten, sondern nur in der „guten Stube“ zu singen. „Erst 15 Jahre später initiierte der damalige Waldthurner Pfarrer, dass bei einer Maiandacht öffentlich gesungen werden sollte, was dann auch geschah“.

„Eine liebenswerte Marktgemeinde wie wir sie sind, braucht solche Leute wie euch“, schwärmte Bürgermeister Josef Beimler. „Ihr Sängerinnen und Sänger seid ein wahres Leuchtfeuer für uns, es gibt selten eine Kommune in der Region, in der so viele Menschen singen“.

Unger berichtete, dass es weiteren Mitglieder- und Sängerzuwachs gegeben habe, so könne er mit Stolz verkünden, dass der Verein derzeit 172 Mitglieder hat, wobei 101 als aktive Sänger fungieren. Die drei Chöre, der Kinderchor Cantikids hat 27, der gemischte Chor amiCanti 48 und der gemischte Chor Ton-Art 26 Sänger. „66 aktive Mitglieder sind dabei unter 27 Jahre– 35 sind über 27 Jahre“, erläuterte Unger hinsichtlich der Altersstruktur.

Besonders dankte er mit Manuela Grünauer, Monika Stahl und Christoph Pausch den drei Chorleitern. Großen Probenaufwand brachte das Chorfest des Fränkischen Sängerbundes in Weiden, wobei sich die Waldthurner Chöre trotz schlechten Wetters bestens präsentierten. Die geplante Serenade am Vorabend des Bürgerfests musste leider wegen der schlechten Witterung abgesagt werden. Unger berichtete über das Benefizkonzert „Lichterklang“ im Advent und den Kultursommer in Lennesrieth, bei dem Ton-Art beeindruckte.

Zukünftig werde das vom Lennesriether Countertenor Franz Vitzthum organisierte Festival unter dem Namen „Printzfestival“ alljährlich im Sommer stattfinden. Für dieses Jahr sei ein ganzes Kultursommer-Wochenende vorgesehen. Hans- Peter Reil meinte, dass „Landkultur“ ein wahrer Segen für Waldthurn aber auch die umliegenden Dörfer sei.

Hinsichtlich der alten Gesangvereinsfahne wolle man 2000 Euro ausgeben, um diese zu erhalten und diese dann geschützt in einen von Georg Kleber hergestellten Wandschrank aufzubewahren. An Herbert Kick hat der gebürtige Lennesriether Franz Ertl aus Gailertsreuth eine Spende von 100 Euro übergeben, die für die Restaurierung der Fahne bestimmt ist.

Ton-Art-Chorleiter Pausch berichtete von der wunderbaren Zusammenarbeit aller Sänger, wobei das Musizieren echte Freude bereitet. Monika Stahl berichtete von den Aktivitäten des Kinderchors Cantikids, die hauptsächlich bei Taufen im Einsatz waren. Der gemischte Chor amiCanti habe ein Vielzahl von Hochzeiten musikalisch umrahmt und neben vielen Gesangseinsätzen beim Festgottesdienst der 100-Jahrfeier der KLJB auf dem Dorfplatz in Lennesrieth gesungen. Vorausschauend meinte Unger, man wolle sich gerne für das 125-jährige Vereinsjubiläum des Männergesangverein Pleystein vom 10. bis 12. Juli 2020 als Pate zur Verfügung stellen.

Als Sängerkreisvorsitzender sagte Herrmann, dass die Waldthurner einer der aktivsten Vereine in der Sängergruppe seien. Der Ehrenvorsitzende des Sängerkreises Nordoberpfalz, Herbert Kick, kritisierte die Organisation des Sängerfestes in Weiden, wobei sich Waldthurn sehr gut präsentiert habe. Auch den Besuch eines bulgarischen Chors im letzten Jahr stellte er in den Fokus. Kick meinte, er habe durch seine Engagement im Sängerkreis viel Vergleichsmöglichkeiten, so könne man auf den Gesang- und Orchesterverein sehr stolz sein. Schließlich sagte Pfarrer Norbert Götz "Vergelt`s Gott" für das Engagement der Chöre im kirchlichen Jahresablauf.

 

INFO:

Ehrungen

Vorsitzender Bernhard Unger führte zusammen mit Bürgermeister Josef Beimler und Sängerkreisvorsitzenden Karl Hermann dann die Ehrungen durch: 25 Jahre: Richard Arnold, Josef Ebnet, Hans Frischholz, Christian Klier, Thomas Schell und Gustav Moissl.

40 Jahre: Waltraud Kühnhauser, Willi Karl, Michael Pflaum, Manfred Kuhn, Albert Striegl, Helmut Glaser, Franz Ertl, Georg Käs, Albert Rupprecht, Stephan Griesbach und Georg Weig. 50 Jahre: Karl Feiler, Max Kick und Franz Kick. 60 Jahre: Für 60 Jahre Mitgliedschaft konnten Herbert Kick, Josef Klier, Ehrenvorsitzender Ludwig Müller und Ehrenchorleiter Josef Müllner geehrt werden. Der 86-jährige Johann Mäckl wurde als ehemaliger Sänger und ältestes Vereinsmitglied ebenfalls für sechs Jahrzehnte Mitgliedschaft geehrt.

Quelle: https://www.onetz.de/oberpfalz/waldthurn/gesang-orchesterverein-puls-zeit-id2945023.html

Der Gesang- und Orchesterverein und hier speziell der gemischte Chor „Ton-Art“ hatte am Mittwochabend zu einem Abend voller Lichter mit traditioneller, adventlicher Musik in die Waldthurner Pfarrkirche eingeladen.

Gesangverein-Vorsitzender Bernhard Unger begrüßte die zirka 200 Zuhörer und forderte sie auf, nach dem Konzert eventuelles Kleingeld in ein Körbchen zu werfen, das als Spende für die Lennesriether Schwester Diane in Südafrika verwendet werde.

Der in stimmungsvolles Licht getauchte Altarraum stellte eine ideale Bühne für den „Lichterklang im Advent“ dar. Die 23 Sänger waren hochkonzentriert und hatten ihren Dirigenten Christoph Pausch, der das Ensemble seit einem Jahr leitet, fest im Blick. „Nach intensiver Probenarbeit mit Pausch als neuem Chorleiter war dies der krönende Abschluss“, erklärte Unger. Mit dabei: die Stubenmusik „Saitenspiel“ mit Maria Golla, Heidi Klos und Gunda Völkl; am E-Piano spielte Lisa Golla und an der Trompete Michael Völkl.

Die ausgewählten Lieder wirkten im Lichterschein und der Funke des Abends sprang schnell auf die Zuhörer über. Mit einer gehörigen Portion Schwung begann „tonArt“ mit „An Advent Gospel“ nach der Musik von Lloyd Larson.

Zwischen den Liedern wurden Textpassagen gesprochen. „Es gibt für jeden ein Licht, man muss es nur finden“, sprach Maria Golla. „Licht bist, erfährst und bleibst Du in der Dunkelheit“, ergänzte Christina Kellner. Michaela Üblacker sprach von den drei ersten Kerzen den Adventskranzes Frieden, Glaube und Liebe, die allzu oft erlöschen. Durch die vierte Kerze der Hoffnung könne man alle wieder entzünden. Unger stellte fest, dass Nächstenliebe gar nicht so schwer wäre, wenn der Nächste nicht gar so nah wär.

“It`s a Me” vom bekannten Arrangeur und Chorexperten Lorenz Maierhofer war der nächste Programmpunkt von „tonArt“. Im Anschluss intonierte der Chor das „I`ve got peace like a river“ von Henry O. Miller. Michael Völkl zeigte bei zwei Trompetensoli seine enorme Klasse und hatte sein Instrument perfekt im Griff. Ebenso offerierte Lisa Golla am E-Piano und Hans Feiler an der Orgel ihr außergewöhnliches Können bei ihren instrumentalen Begleitungen.

„Saitenspiel“ hatte zusammen mit dem Dirigenten Pausch direkt unter dem großen Adventskranz im Altarraum Platz genommen und fühlte sich dort musikalisch sichtlich wohl. Beim Schein der drei Adventkerzen brachten die Stubenmusik gekonnt „Il Andante“, die „Inzeler Weihnachtsmusik“ und die „Stille Zeit“ zu Gehör. Die Gruppe zeigte die imposante Beherrschung von Hackbrett, Geige und Gitarre.

Von der Empore aus erklang das „Ave Maria“ von John Rutter durch das atmosphärische Kirchenschiff. Die tonArt-Sängerinnen Sarah Klos, Rita Feiler sowie Pausch sangen mit Begleitung von Hans Feiler diese beeindruckenden Solopassagen.

Weitere Werke waren „Mein Mund verkünde“, „Aller Augen“ von Maierhofer, der Kyrie-Satz von Michael Haller sowie das bekannte „O Heiland, reiß die Himmel auf“. Gemeinsam mit den Zuhörern stimmte der Chor schließlich das „Macht hoch die Tür“ zum Abschluss des „Lichterklang im Advent“ an.

Pausch als Leiter des gesamten Ensembles nahm allen Beteiligten durch seine Sicherheit schnell die Aufregung und führte jeden Einzelnen zu musikalischen Höchstleistungen. „Ich hoffe, es hat euch etwas Spaß gemacht“, meinte er zu den applaudieren Zuhörern und verzog sich mit seinem Chor in die Sakristei. Nachdem der Applaus nicht abebben wollte, entließen die Sänger die begeisterten Zuhörer mit einer Zugabe in die dunkle Nacht.

 

Quelle: https://www.onetz.de/oberpfalz/waldthurn/lichterklang-mal-modern-traditionell-id2926955.html

Nach einem Jahr intensiver Probenarbeit mit Christoph Pausch als neuen Chorleiter des Chors Ton-Art steht nun der krönende Abschluss des ersten Jahres unter seinem Dirigat mit einem Konzert „Lichterklang im Advent“ bevor.

Der Chor befindet sich unter dem Dach des 120 Jahre jungen Gesang- und Orchesterverein und veranstaltet am Mittwoch 18. Dezember 2019 um 19:00 Uhr zusammen mit Freunden ein Adventskonzert. Dabei wird in der Pfarrkirche St. Sebastian Lichterklang im Advent - modern und traditionell - geboten.

Mitwirkende sind der Chor Ton-Art unter Leitung von Christoph Pausch, die Stubenmusik Saitenspiel (Maria Golla, Heidi Klos und Gunda Völkl) und Trompeter Michael Völkl. Die musikalische Gesamtleitung liegt bei Christoph Pausch.

Den besinnlichen Charakter unterstützen einige der Sänger mit besinnlichen Texten. Der Eintritt ist frei, Spenden erwünscht. Der Reinerlös geht an die Lennesriether Schwester Diane Schraml in die Afrikamission.


Mit Lichterklang im Advent tritt der Chor Ton-Art mit Chorleiter Christoph Pausch (hinten, Zweiter von links) am Mittwoch, 18. Dezember, in der Pfarrkirche auf.

Quelle: https://www.onetz.de/oberpfalz/waldthurn/lichterklang-advent-modern-traditionell-id2920603.html

Der Kultursommer Waldthurn hat begonnen. Die neue Konzertreihe legt in Lennesrieth einen perfekten Start hin.

In und an der Kirche fand am Samstagabend ein Konzert mit geistlicher und stimmungsvoller Musik statt. „Ich hätte hier nie und nimmer diese Qualität an Musik erwartet. Man muss weit gehen, um so etwas zu hören“, meinte ein Besucher bereits nach dem ersten Teil des Abends. Teil zwei folgte vor einer beeindruckenden Kulisse im Kirchhof und war für die 400 Besucher ein kultureller Leckerbissen weltlicher Musik. Es war ein idealer Start für die neue Konzertreihe.

„Das soll uns erst einmal wer nachmachen“, sprühte Bürgermeister Josef Beimler voller Stolz. Ideengeber und Initiator war der in Lennesrieth aufgewachsene Countertenor Franz Vitzthum, der neben seinem einzigartigen Gesang auch äußerst unterhaltsam durch den Abend führte. Vizthum hatte eine Schar an Sängern und Instrumentalisten um sich geschart. Zuhörer aus dem Landkreis Neustadt und bis aus München waren gekommen. „Große und lebendige Kunst, auch von Wolfgang-Caspar Printz“ war zu hören. Das Projekt Landkultur bringe zukünftig noch mehr Musik nach Waldthurn.

„Musik und Kunst sind ein Lebens- und Überlebensmittel“, meinte der Countertenor, der mit seiner Familie im Raum Heidelberg lebt. Laut Vitzthum würde ohne Kunst der soziale Kitt in der Gesellschaft fehlen. Das Engagement für diesen Abend gebe ihm den Schub, diese Konzertreihe auch in den nächsten Jahren fortzuführen.

Gertrud Wittkowsky aus Regensburg sperrte mit ihrer Zither einleitend am Altar der überfüllten Kirche die Herzen der Zuhörer mit dem leisen Stück „Gymnopédies“ von Eric Satie auf. Der gemischte Chor Tonart unter Leitung von Christoph Pausch ließ das „Alta Trinita“ von der Empore aus in das Kirchenschiff erklingen. Der Chor beeindruckte auch mit „Du hast ganz leis“ von Johannes Ganz. Hier überzeugte Sarah Kellner mit ihrem Solopart. Johann Feiler aus Oberbernrieth begleitete die Waldthurner Vokalisten an der Orgel.

Gespannt durfte das Publikum auf Vitzthum selbst sein. Er wurde seinem Ruf, einer der besten Countertenöre Deutschlands zu sein, voll gerecht. Der freischaffende Sänger und ehemalige Regensburger Domspatz ließ das „Magnificat anima mea“ des einheimischen Wolfgang-Caspar Printz mit Georg Schmidbauer (Oberbernrieth) an der Orgel ertönen. „Starsänger trifft einheimische Künstler“: Unter diesem Titel stand das „Eternal source of light“ von Georg Friedrich Händel. Vitzthum, Felix Griesbach vom Lennesriether Haselranken mit der Trompete und Klara Bäumler an der Orgel präsentierten das Stück.

Dass sie auch ein musikalisches Ehepaar der Extraklasse sind, bewiesen Ute Sommer am Cello und ihr Ehemann Albert mit dem Kontrabass. Sie spielten das Adagio und Allegro prestissimo aus der Sonate G-Dur von Jean Barrière, der ein Zeitgenosse von Printz war.

Nach einer Pause folgte die weltliche Musik im Kirchhof. Die „Printz Winds“ mit Felix Griesbach, Jonas Kraus, Julian Bauer (Trompete) Julian Steiner, Andreas Holfelner (Tenorhorn) und Max Steiner (Tuba) holten mit dem Prelude aus „Te Deum“ die Besucher in den zweiten Teil. Katharina Scharnagl (Querflöte) und Christoph Pausch (Geige) lenkten die Aufmerksamkeit mit ihrer Virtuosität beispielsweise beim „In the woods“ und “ La Petite Valse“ von der Hauptbühne Richtung Eingang Sakristei. Das Ehepaar Sommer gab „Allemande“ (Willem de Fesch) zum Besten.

Sämtliche Beteiligten liefen auch hier unter freiem Himmel bei bestem Wetter zu musikalischer Höchstform auf, die ihresgleichen sucht. Tonart intonierte im stimmungsvoll beleuchteten Kirchhof das „Heast as ned“ von Hubert von Goisern und Vitzthum gab mit Wittkowsky an der Zither Mozarts Menuett „Komm, liebe Zither“ zum Besten. Schlusspunkt dieses Lennesriether Sommernachtstraums war der schwedische Sommerpsalm von Waldemar Ahlen, der die Hauptprotagonisten auf der Kirchhofbühne unter dem stehenden Applaus der Zuhörer vereinte. Gerne gaben die Besucher am Ende freiwillige Spenden. Noch lange konnten die Zuhörer bei Getränken und Snacks diesen Kulturgenuss nachklingen lassen.

Quelle: https://www.onetz.de/oberpfalz/lennesrieth-waldthurn/grosse-lebendige-kunst-id2810575.html

Trotz einiger Veränderungen gehen die Neuwahlen beim Gesang- und Orchesterverein in Waldthurn problemlos über die Bühne. Bernhard Unger macht als Chef der Truppe weiter.

„Bis zum 125-jährigen Jubiläum im Jahr 2024 will ich, vorausgesetzt der Zustimmung der Mitglieder, weitermachen“, meinte der Vorsitzende Bernhard Unger bei der Jahreshauptversammlung des Gesang- und Orchesterverein 1899 Waldthurn. Vorerst wurde der Waldthurner in der Lottner-Stubn für die nächsten zwei Jahre wieder an die Spitze des 160 Mitglieder zählenden Traditionsvereins gewählt. Sein Stellvertreter bleibt Max Müllner.

Nach sechs Jahren gab Silvia Stahl aus Albersrieth ihr Amt als „Finanzchefin“ an den Waldthurner Stephan Reger, der auch im Chor Ton-Art seine Stimme aktiv einbringt, ab. Stahl meinte, dass viele Menschen in den „Gesangverein“ ihre Talente einbringen. „Wir haben in Sachen Singen aber auch hinsichtlich der Finanzen vieles vermehrt“. Stahl berichtete von einem sehr guten Kassenstand, wobei der Kinderchor Cantikids und der gemischte Chor amicanti mehr als 3200 Euro „Singeinnahmen“ hatten. „Wir haben auch dieses Jahr wieder einen Gewinn eingefahren und ich möchte mein Amt, das ich gerne ausgefüllt habe, nach drei Wahlperioden zurückgeben“. Vorsitzender Unger dankte Stahl mit einem Blumengeschenk. Die schriftlichen Arbeiten werden auch in den nächsten zwei Jahren in den Händen von Georg Kleber liegen.

Als Beisitzer wählte das Gremium wieder Christina Kellner und neu werden Veronika Jander aus Frankenrieth und Anja Riedl aus Albersrieth die Geschicke des 120 Jahre alten Vereins mitlenken. Bei den Kassenrevisoren verlassen sich die Mitglieder auf die prüfenden Augen von Andrea Götz und Max Kick. Als Jugendvertreter fungieren in Zukunft neu die beiden Waldthurner Jungsängerinnen Hannah Reil und Annika Pankotsch. Der alte und neue Vorsitzende Unger blickte auf das abgelaufene Vereinsjahr 2018 zurück.

Zweiter Bürgermeister Roman Bauer erklärte, dass der Gesangverein ein fester Bestandteil der Vereinsgemeinschaft in der gesanglichen Hochburg Waldthurn sei. „Viele beneiden uns um die musikalische Vielfalt und auch nach den Neuwahlen ist der Verein bestens aufgestellt.

Laut Unger sind von den 160 Mitgliedern 99 aktive Sänger, die sich auf die drei Chöre Ton-Art, amicanti und den Kinderchor Cantikids aufteilen. 65 Aktive sind dabei unter 27 Jahre und 34 über 27 Jahre. 61 passive Mitglieder unterstützen den Verein durch Ihre Mitgliedschaft.

Bereits kurze Zeit nach der letztjährigen Jahreshauptversammlung teilten die Chorleiter von Ton-Art, Stephan Striegl sowie Sarah und Marietta Kellner mit, dass Sie die Chorleitung niederlegen werden. „Ich bedanke mich noch einmal ausdrücklich für die hervorragende Arbeit, die sie die letzten Jahre geleistet haben. Ohne das Trio würde es nicht nur den Chor nicht geben, sondern wahrscheinlich wäre auch der gesamte Verein untergegangen.

Mit Christoph Pausch habe man einen hervorragenden Nachfolger für die Leitung des Chors tonArt gefunden.

Seit Oktober konnte der gemischte Chor dann auch mit den regelmäßigen Proben (Donnerstag, 19.45 Uhr) beginnen. Pausch meinte, dass man sich erst aneinander gewöhnen musste. Am 2. Weihnachtsfeiertag war der erste Auftritt beim Gottesdienst in Lennesrieth. „Es macht richtig Spaß.“

Für den Chor amicanti und den Kinderchor Cantikids berichteten Monika Stahl und Manuela Grünauer über die sehr umfangreichen gesanglichen Events wie Trauungen, Taufen, Kommunionen, dem Erntedank der Landjugend und verschiedenen musikalischen Gestaltungen von Gottesdiensten. Der gemischte Chor amicanti war aber auch in den Projektchor Ostern und Weihnachten integriert. Er gestaltete einen Musicalnachmittag mit dem TV Vohenstrauß in der Turnhalle Waldthurn. Zwei Höhepunkte gab es im Dezember: amicanti und der Kinderchor begleiteten am Heiligen Abend in der Kinderchristmette das Krippenspiel.

Zuvor präsentierten an zwei aufeinanderfolgenden Tagen amicanti und Cantikids unter der Gesamtleitung von Manuela Grünauer das grandiose und überaus erfolgreiche Weihnachtskonzert. Grünauer erklärte weiter, dass der Kinderchor auch viele Taufen und eine Maiandacht gesanglich begleitet hat. Laut Unger werde nach deren Wegzug Marietta Kellner als musikalische Begleitung am E-Piano oder der Orgel schmerzlich vermisst. Der Oberbernriether Hans Feiler hilft derzeit aus.

Unger blickte kurz auf eine wechselvollen 120-jährige Geschichte zurück. Als sich im Jahr 2014 der langjährige Chorleiter Josef Müllner verabschiedet hatte, war dies leider das Ende des Männerchors, jedoch nicht das Ende des Gesang- und Orchestervereins 1899 Waldthurn. Mit Gründung des gemischten Chors Ton-Art und dem Beitritt des Kinderchors und Jugendchors im Jahr 2015 ist die Zukunft des Gesangs in Waldthurn gesichert.

Der neue Vorsitzende der Sängergruppe Floß, Karl Herrmann vom Männergesangverein Pleystein, war ebenfalls nach Waldthurn gekommen. Dieser bewunderte den Verein für die vielen jungen Sängerinnen und Sänger. Ausführlich erläuterte er die kritische Beziehung des Fränkischen Sängerbundes zum Deutschen Chorverband. Für den 21. Juli 2019 lud er unter dem Motto: „Singen für die ganze Familie“ nach Weiden ein. Derzeit werde ein Basistagesseminar „Geprüfter Chorleiter“ in Himmelkron bei Bayreuth angeboten.

Der Ehrenvorsitzende des Sängerkreises Nordoberpfalz Herbert Kick gratulierte dem Verein zum 120-jährigen Jubiläum. Er forderte die alte historische Gesang- und Orchesterverein Fahne aus dem Jahr 1924, die in einem doch schlechten Zustand ist, zu restaurieren. Vorsitzender Unger wies auf die erheblichen Kosten in Höhe von mindestens 7000 Euro hin. Eine endgültige Entscheidung wolle man im neuen Vorstandsgremium treffen.

Quelle: https://www.onetz.de/oberpfalz/waldthurn/musikalische-vielfalt-erfolgsrezept-id2612194.html

Die Ensembles „amicanti, CantiKids & friends“ hatten am dritten Adventswochenende zu zwei Konzerten eingeladen. Jetzt möchten sie auch andere an ihrem Erfolg teilhaben lassen und spenden einen Teil des Erlöses für einen guten Zweck.

Chorleiterin Manuela Grünauer sowie ihre Mitstreiter Monika Stahl und Josef Pflaum senior überreichten 1000 Euro an Herbert Putzer, Vorsitzender der Kinderkrebshilfe in der Region Oberpfalz Nord. Putzer betonte, dass sein Verein mit dieser großzügigen Spende wieder einiges bewirken könne. Kurz berichtete er über die Arbeit der Organisation im vergangenen Jahr und erzählte, dass seit dem 14. Dezember drei neue Familien mit schwerstkranken Kindern dazugekommen seien und unterstützt würden. „Mit jeder Spende, die wir bekommen, können wir einer Familie ein kleines Stück weit helfen“, fügte Putzer an und dankte für die Zuwendung. „Vielleicht sehen wir uns in zwei Jahren wieder“, sagte Grünauer. Dann stehe vielleicht ein neues Projekt an – ob Musical oder Konzert, werde sich zeigen.

Quelle: https://www.onetz.de/oberpfalz/waldthurn/1000-euro-fuer-krebskranke-kinder-id2598380.html

Alles passt: die weihnachtliche Dekoration, Licht und Ton, Liedauswahl und Darbietung. Nach zwei erfolgreichen Konzerten nacheinander kann nun Weihnachten kommen.

Zwei Stunden bester Unterhaltung präsentierten die Chöre "amicanti" und "CantiKids" zusammen mit ihren musikalischen Freunden vor vollem Haus am Samstagabend und am Sonntagnachmittag. Die Eintrittskarten für die Aufführungen waren weggegangen wie "die warmen Semmeln".

Nach wochenlangen intensiven Proben war es am Samstagabend so weit. Das erste gemeinsame Konzert der beiden Chöre startete. Die Chorleiterinnen Manuela Grünauer und Monika Stahl hatten sich viele Gedanken zum Programm, das ein breites Publikum ansprechen sollte, gemacht. Dass sie mit ihrer Liedauswahl ins Schwarze getroffen hatten, bewies der langanhaltende Applaus, der jedem Titel zuteil wurde. Bewusst wurde auf eine Moderation verzichtet, da man die weihnachtliche Stimmung nicht mit zu vielen Informationen stören wollte. "Das Publikum soll zuhören und genießen", merkte Grünauer an. Stattdessen lasen Hannah-Sophia Hornstein, Theresa Völkl und Michael Troidl zwischendurch abwechselnd besinnliche, manchmal nachdenkliche und auch heitere Geschichten vor, die zum Teil als Überleitung zu einzelnen Musikstücken dienten.

Pünktlich um 20 Uhr wurde am Samstagabend das Licht in der Turnhalle gedimmt, zwei stattliche Weihnachtsbäume dienten rechts und links an der Bühne als Lichtquelle. Die ersten Töne von "Bald ist es soweit" (nach der Melodie von "Amazing Grace") erklangen, der Bühnenvorhang öffnete sich langsam, und der große Chor und die Instrumentalisten, die alle Lieder live begleiteten, wurden "sichtbar".

Glöckchen erklingen

Stimmgewaltig ging es mit "Adeste Fideles" weiter. "amicanti" boten auch mit "Tochter Zion", "Joy to the World" und "Es ist ein Ros entsprungen" einen Ohrenschmaus. Kurz griff Manuela Grünauer zum Mikrofon und begrüßte die Gäste. Danach waren die Kinder an der Reihe. Die "CantiKids" ließen mit "Jingle Bells" lustig die Glöckchen klingeln, auch "Rudolf, das kleine Rentier" durfte nicht fehlen. Den "Boney M"-Song "Marys Boy Child" brachte der musikalische Nachwuchs gefühlvoll in deutscher Sprache zu Gehör. Eine kleine Showeinlage gab es am Ende des ersten Teils. Während die großen Akteure "Ich lass los" aus dem Disney-Film "Die Eiskönigin" zum Besten gaben, kamen plötzlich viele kleine Eisköniginnen, Rentiere und Schneemänner auf die Bühne und fielen in den Gesang mit ein.

In völliger Dunkelheit ging es nach der Pause weiter. Nur mit einem Teelicht in der Hand gab Michaela Pflaum mit dem Titel "Hanging Tree" ihr Debüt als Solistin. Nach und nach "schalteten" sich im wahrsten Sinn des Wortes die einzelnen Chorstimmen, ebenfalls mit Teelichtern, ein und steigerten die Stimmung des Titels dynamisch nach oben. "Carol of the Bells" und "Little Drummer Boy" ließen die Zuhörer den Atem anhalten, um genau zuzuhören.

Beim nächsten Titel hätte Bing Crosby seine wahre Freude gehabt. "amicanti" intonierte "White Christmas" so gefühlvoll, dass bei so manchem Besucher die Sehnsucht nach weißer Weihnacht aufflackerte. "Beswingt" verlief auch der Spaziergang mit dem Chor durch das "Winter Wonderland". Alexandra Jaworski und Hanna Reil übernahmen den Solopart bei "Have Yourself a Merry Little Christmas", bevor der Chor mehrstimmig mit einsetzte. "Oh Holy Night" - ein altes Weihnachtslied, das bereits von Künstlern wie Nat King Cole, Mahalia Jackson oder Andrea Bocelli interpretiert wurde - trugen Korbinian Friedl und Johannes Pflaum im Duett vor. Für die überragende Leistung gab es donnernden Applaus vom Publikum.

"Happy X-Mas" - eigentlich ein Anti-Kriegs-Song von John Lennon - darf bei keinem weihnachtlichen Konzert fehlen. Auch "amicanti" hatten diesen Titel im Repertoire. Vor dem letzten Lied - "Christmas time, Mistletoe and Wine" - dankte Manuela Grünauer allen, die dazu beigetragen hatten, dass diese Konzerte stattfinden konnten. "Man denkt ja gar nicht, was hinter so einem Projekt für Arbeit steckt", merkte sie dazu an.

Ihr Dankeschön ging ans Organisationsteam, ans Catering-Team Bergler, an die Helfer bei Auf- und Abbau, an die Eltern, die immer dabei sind, und an Simon Griesbach, der mit eindrucksvollen Bildern (Power-Point-Präsentation) dem Konzert eine besondere Note verlieh. Worte des Dankes fand sie auch für die Techniker Andy Fritsch und Matthias Nickl, die für Lichteffekte und den guten Ton sorgten, und für ihren "gut funktionierenden Familienbetrieb" daheim, ohne den ihre Projekte nicht möglich wären. Zwei Freunde hob sie besonders hervor: Josef Pflaum senior, der immer zur Stelle ist, wenn er gebraucht wird, ob als Sänger, Instrumentalist, in der Technik oder "zum Faxen machen", und Monika Stahl, die gemeinsam mit Grünauer "schon vieles auf die Beine gestellt hat".

Standing Ovations

Der allergrößte Dank galt aber den Chören und den Instrumentalisten, die wieder einmal Großartiges geleistet haben. "Ich wünsche mir, dass wir unsere Freude, die wir an der Musik haben, an euch weitergeben konnten", wandte sich die Chorleiterin an das Publikum. Donnernder Applaus und Standing Ovations waren die Belohnung für ein grandioses Konzert, und natürlich kamen die Chöre nicht um eine Zugabe herum. "Wir haben da zufällig etwas vorbereitet", schmunzelte Grünauer und stimmte mit allen Sängern und Musikern das "Erhebe dein Herz" aus dem Musical "Sternstunden in Bethlehem" an.

"amicanti" und die "CantiKids" wurden bei beiden Konzerten von vielen musikalischen Freunden begleitet: Josef Pflaum senior (Pauken, kleine Trommel, Cajon), Johannes Pflaum (Saxofon), Simone Puff (Geige), Magdalena Bäumler und Andreas Troidl (Gitarre), Felix Griesbach und Julian Bauer (Trompete) Jonas Kraus (Trompete, Cajon), Matthias Voith (E-Bass), Max Steiner (Tuba) und Monika Stahl (E-Piano).

Quelle: https://www.onetz.de/oberpfalz/waldthurn/zwei-konzerte-vollem-haus-id2580211.html?fbclid=IwAR2hb17DlhEj9DJwZhB4pmS2e9PYmPjCXsOwjGRwQ9pVde95vfBaVU3zqMc

Pfarrer das 166. Mitglied

Der Gesang- und Orchesterverein ist mit seinen 119 Jahren ein doch relativ alter Zusammenschluss von sangesfreudigen Menschen - in den Adern pulsiert aber viel junges Blut.

Bei der Jahreshauptversammlung im Pfarrheim referierte Bernhard Unger über das vergangene Vereinsjahr und stellte stolz fest, dass man wiederum zehn neue Sänger in den drei Gesangsgruppen "Ton-Art", "Amicanti" und dem Kinderchor "Canti-Kids" begrüßen konnte. Die Tatsache, dass 74 Aktive unter 27 Jahre und 34 älter sind, zeige das große Interesse jüngerer Sänger. Die Mitgliederzahl habe man um 9 auf 165 erhöhen können.

Pfarrer Norbert Götz übergab spontan seinen ausgefüllten Aufnahmeantrag als 166. Mitglied an den Vorsitzenden. Wichtig seien auch die 57 passiven Mitglieder, die "ihren Gesangverein" unterstützen. Unger dankte Monika Stahl für die enorm wichtige Internet- und Facebook-Seiten. Selbstverständlich war auch für den Traditionsverein das Waldthurner Heimatfest ein Höhepunkt. Der Chor "Ton-Art" beteiligte sich am Jubiläumsjahr-Eröffnungskonzert in der Pfarrkirche und viele Aktive des Vereins waren auch im Heimatfest-Projektchor integriert. "Amicanti" und der Kinderchor waren in der Festhalle beim Heimatfest-Familiennachmittag mit dabei und beeindruckten hier besonders. "Starke Stimmen - starke Muskeln", unter diesem Motto siegten die jugendlichen Sängerinnen beim Damen-Seilzieherwettbewerb des Heimatfestes.

Unermüdliche Mitstreiter

Beim Festzug marschierte der Verein mit imposantem Festwagen mit. Enorme Leistungen vollbringen laut Unger, bei dem die Fäden des Vereins zusammenlaufen, die Chorleiter Manuela Grünauer, Monika Stahl, Sarah und Marietta Kellner sowie Stephan Striegl. "Sie arbeiten unermüdlich, um unsere Chöre qualitativ auf diesem hohen Niveau zu halten und zu verbessern. Unger appellierte an die jungen "Amicanti"-Sänger, den Spaß am Singen zweigleisig auch im gemischten Chor "Ton-Art" zu betreiben. Gleichzeitig gelte diese Einladung auch allen Männern und Frauen, die Freude am Singen haben. "Vielleicht kann sich jemand aufraffen, dauerhaft in unseren Chören zu singen". "Ton-Art"-Chef Striegl erläuterte die kirchlichen und weltlichen Auftritte wie in Bodenwöhr und Flossenbürg. "Musikalisch können wir uns gut sehen lassen - bei den Proben ist noch Luft nach oben".

Monika Stahl stellte das Jahresprogramm von "Amicanti" vor. Im Mai wolle man einen Ausflug zum Europapark nach Rust als Dank für die vielen Einsätze starten. Für die "Canti-Kids" sprach Manuela Grünauer. Sie war mit den jungen Chormitgliedern bei Taufen, einer Faschingssingstunde, beim Heimatfest samt Festzug, Weihnachtsmarkt, Kirchenzug des neuen Pfarrers und Krippenspiel dabei. Grünauer wies auch darauf hin, dass mit Hilfe von Christine Hörig der Probenraum am Bauhof verschönert werde. "Wenn Kapital zum Wirtschaften vorhanden ist, macht die Arbeit als Kassier Spaß", schwärmte Kassenchefin Silvia Stahl. Dies gelte für den Gesangverein in vollem Umfang.

Der Neid wächst

Bürgermeister Josef Beimler berichtete, dass er von seinen Bürgermeisterkollegen in der Region um diese Stimmen in seiner Gemeinde beneidet werde. "Woanders hören Chöre auf - hier bei uns haben wir Zuwachs". "Waldthurn kann sich echt über diese Sänger glücklich schätzen", sagte der Ehrenvorsitzende des Sängerkreises Nordoberpfalz, Herbert Kick. Er bewundere gerade Stephan Striegl, der viel für den Gesang aber auch für den Waldthurner "Blechhaufen" unterwegs sei. ",Amicanti-' und ,Canti-Kids'-Leiterin Manuela Grünauer ist absolut vorbildlich." Kick wollte aber auch die weiteren Chorleiter nicht vergessen.

Für die Kindertagesstätte in Waldthurn beantragte Kick das Liederbuch "Carusos" samt CDs. Der Rathauschef sagte sofort zu, die Kosten von 50 Euro zu übernehmen.

Quelle: https://www.onetz.de/waldthurn/freizeit/jahreshauptversammlung-gesang-und-orchesterverein-waldhturn-pfarrer-das-166-mitglied-d1808676.html

Chor amicanti nicht nur in Waldthurn bekannt

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Aus einer Gruppe Sangesfreudiger der Katholischen Landjugend und dem Kinderchor von Josef Müllner gründete sich eine Chorgemeinschaft. Inzwischen haben sich diese Gruppe, Landjugend- und Jugendchor, zum Chor "amicanti" ("Singende Freunde") vereinigt.

Geleitet werden "amicanti" und der Kinderchor "CantiKids" von Manuela Grünauer und Monika Stahl. Mit der 37-jährigen Grünauer haben die Waldthurner einen sehr guten musikalischen Fang gemacht. Die Mutter von drei Kindern ist Lehrerin an der Mittelschule in Neustadt/WN und bringt es stets fertig, die jungen Sänger zu "singenden Freunden" zu machen.

Grünauer hatte vor neun Jahren den Kinderchor von Müllner übernommen. Sie hatte enormen Zulauf in allen Altersgruppen und entschied sich, zusätzlich einen Jugendchor zu gründen. Die ideale Ergänzung ist ihre Chorleiter-Kollegin, die 23-jährige Pharmazeutin Monika Stahl aus Albersrieth. Sie führt und begleitet den Chor am Piano und strahlt Souveränität und Professionalität aus.

Bei Hochzeitern beliebt

Dass die stimmgewaltige, junge Gruppe durch ihren Gesang bei Hochzeiten, Gottesdiensten und Taufen, aber auch bei weltlichen Veranstaltungen vollends begeistert, hat sich bereits in der Region herumgesprochen. Junge Paare reißen sich mittlerweile darum, dass die sympathischen Stimmen bei der Trauung den Ton angeben.

Beim Waldthurner Heimatfest brillierte "amicanti" in der Riedl-Festhalle am Familiennachmittag. Die vielen auswärtigen Gäste konnten es kaum glauben, dass ein Markt mit knapp 2000 Einwohnern ein derartig junges und imposantes Klangvolumen auf die Bühne bringen kann.

"Bei uns werden Spontanität, Gemeinschaft, Zusammengehörigkeit, Freundschaft und gegenseitiger Respekt ganz groß geschrieben", erklärt Grünauer bei der Probe im Raum am Bauhof. Die beiden Chorleiterinnen bringen sich mit viel Gelassenheit bei den Proben und Auftritten ein.

Getreu dem Motto "Jeder darf mitreden" erarbeiten sie gemeinsam die Gestaltung der Lieder und probieren immer wieder neue Stücke aus, an denen sie wachsen können. Schöne Stimmen sind auch im Sologesang zu hören, wobei immer wieder "durchgewechselt" wird, und so das harmonische Gesamtbild nicht gestört wird.

Trotz schulischer und beruflicher Verpflichtungen stehen für die Proben oder Veranstaltungen eine große Anzahl an Chormitgliedern zur Verfügung. Mit den 51 Sängerinnen und 5 Sängern ist das Ensemble breit und gut aufgestellt. Zahlreiche Ausflüge und Unternehmungen stärken zusätzlich den Zusammenhalt.

Der Übergang von den "CantiKids" zu "amicanti" verläuft fließend rund um das 12. Lebensjahr. "Nachwuchsprobleme haben wir nicht, jedoch freuen wir uns über jeden Einzelnen, der bei uns mitsingen möchte", meint Grünauer.

In der Region bekannt

Die Auftritte beschränken sich nicht nur auf Waldthurn, sondern erstrecken sich bis weit über den Landkreis. Musikalisch unterstützt und begleitet werden die Chöre von den Albersrietherinnen Laura Anzer am Klavier, Lena Lukas an der Querflöte und Josefine Voith am Saxofon.

Johannes Pflaum aus Waldthurn spielt überaus exzellent die Klarinette und die Cajón. Auch mit Mitgliedern des Waldthurner Blechhaufens ist man musikalisch freundschaftlich verbunden ist.

Quelle: https://www.onetz.de/waldthurn/freizeit/chor-amicanti-nicht-nur-in-waldthurn-bekannt-singende-freunde-d1776707.html