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Familientag Heimatfest 1Kleine Kulturträger ganz groß

Der Montag ist beim Heimatfest als Familientag überschrieben. Dabei zeigen die jungen Waldthurner ihr musikalisches Können.

(fvo) "Ihr seid in unserer Marktgemeinde echte Kulturträger", schwärmte Bürgermeister Josef Beimler beim Familien-Heimatfesttag von den Chorleiterinnen Manuela Grünauer und Monika Stahl. Der Familientag für Jung und Alt begann mit einem Nachmittagsgottesdienst in der Pfarrkirche, den die Landvolk-Familiengruppe mit Silvia Stahl an der Spitze gestaltet hatte und der Jugendchor "Amicanti" begleitete. Anschließend zeigten die Mädchen und Buben der Musikschule Stefan Karl in der Riedl-Festhalle, was sie alles gelernt hatten.

Das Bläserensemble Waldthurn, die Musikschul-Band, Flötengruppe, das Trompetenensemble und die Volksmusikgruppe der Musikschule traten auf. Auch viele Solisten präsentierten mit den unterschiedlichsten Instrumenten ihr Können. Die 15-jährige Hannah Reil und die gleichaltrige Alexandra Jaworski legten in Klavierbegleitung von Annika Pankotsch (16 Jahre) mit "Let her go" und "When we were young" zwei klasse Solo-Gesangstücke hin. Es war schon beeindruckend, welche Musiktalente aus der Marktgemeinde sowohl beim Jugendchor "Amicanti", den "Canti-Kids" und auch der Musikschule an diesem Tag auf der Bühne standen.

"Amicanti" sang unter anderem vom "Happy Day" und beim "Lean on me" übernahm Anja Riedl aus Albersrieth einfühlsam den Solopart. Die "Canti-Kids" forderten die Zuhörer auf, es doch mal mit Gemütlichkeit zu probieren.

Annelie Kraus, Hannah Reil, Alexandra Jaworski und Michaela Pflaum präsentierten ihren "Cup Song" in Kombination mit Sologesang, Chor und Bechern. Alle Beteiligten des Programms traten zum Schluss beim "Amazing Grace" auf die Bühne. "Auch musikalisch liegt Waldthurn auf der Sonnenseite", meinte eine Besucherin.

 

Gast aus Columbia
Bürgermeister Josef Beimler begrüßte beim Familientag extra Hubert Holfelner aus Columbia im US-Bundesstaat South Carolina. Er ist ein echter Waldthurner, lebt seit 18 Jahren in den Vereinigten Staaten und ist zur Feier des Heimatfests extra in seine alte Heimat gekommen.

 

 

Quelle: https://www.onetz.de/waldthurn/freizeit/familiennachmittag-beim-heimatfest-kleine-kulturtraeger-ganz-gross-d1758841.html

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Die Pfarrgemeinde gratuliert der Marktgemeinde zum runden Geburtstag: "Happy Birthday Waldthurn", meinte Pfarrer Marek Baron beim Festgottesdienst in der Pfarrkirche. Leider musste Bischof Frantisek Václav Lobkowicz aus gesundheitlichen Gründen absagen, so zelebrierte Baron mit Unterstützung von Diakon Janusz Szubartowicz und Diakon Berthold Schwarzer.Sie zogen untern den Klängen von Georg Schmidbauer an der Orgel in die überfüllte Kirche ein. "Wollen wir den Festgottesdienst mit dem Kreuzeichen beginnen? Das Kreuzzeichen ist eine der kürzesten Zusammenfassungen unseres Glaubens", erklärte Baron. Er gratulierte Waldthurn zum geschichtlichen Geburtstag. Der erste Adressat des Dankes müsse laut Baron immer Gott sein, denn die 800 Jahre Geschichte habe man nur ihm zu verdanken.

Baron freute sich, dass für diesen Anlass gegründete Heimatfestchor Mozarts anspruchsvolle Spatzenmesse mit großem Orchester und Solopartien erklingen ließ. Mehr als 55 Sänger formte Dirigentin Manuela Grünauer zu einem herausragenden Klangkörper, der die Kirche füllte und so manches "Gänsehautgefühl" aufkommen ließ.

Mit Unterstützung von Monika Stahl liefen seit Ende Februar die Proben. Das Orchester setzte sich zusammen aus Georg Schmidbauer (Orgel), Felix Griesbach (1. Trompete), Jonas Kraus (2. Trompete), Josef Pflaum junior (Pauken), 1. Violine: Willibald Wirth (1. Violine), Simone Puff, Josef und Franz Lindner, Winfried Siller (2. Violine), Jutta Steiner (Cello) und Hans Pausch (Kontrabass). Nach dem Schlusssegen gab es sehr viel Applaus.

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715966_webLokalmatadoren hängen sich am stärksten rein

Zwölf Männer- und vier Damenteams ließen beim Historischen Markttreiben ihre Muskeln spielen. Sie ermittelten beim Seilziehen, das Michael Stahl von der Fahrenbergauswahl organisiert hatte, wer das stärkste Team hat. Internationales Flair brachten die Männer aus dem tschechischen Hostau, der Partnerstadt von Waldthurn, an das Seil. Mannschaften aus Waldkirch, Lennesrieth, Leuchtenberg, Altenstadt/Voh. und eine Gruppe der Heimatfestburschen strapazierten mit ihren schweren Schuhen den Rasen hinter dem Rathaus. Die Lokalmatadoren der Fahrenbergauswahl siegten vor den Fußballern des FSV Waldthurn, den Waidhauser Seilziehern und den Leuchtenbergern. Dass sie nicht nur eine starke Stimme, sondern auch Kraft in den Armen und Beinen haben, bewiesen die Mädchen und Frauen des Gesang- und Orchestervereins Waldthurn. amicanti und Co. siegten vor der Waldthurner Landjugend und den beiden Teams der KLJB Leuchtenberg. Als Schiedsrichter fungierte Hubert Stahl.

Quelle: https://www.onetz.de/waldthurn/freizeit/seilziehen-beim-historischen-markttreiben-lokalmatadoren-haengen-sich-am-staerksten-rein-d1758437.html

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"Viva la Musica", dieses gemeinsame Lied am Ende vereint die Mitwirkenden zu einem imposanten Klangkörper. Aber auch schon davor ist das geistliche Konzert in der Wallfahrtskirche auf dem Fahrenberg ein Hörgenuss.

Fahrenberg/Floß. Die Altersstruktur der acht Chöre reichte von jung bis alt. Einmal mehr erwies sich Georg Schmidbauer an der Orgel bei der Eröffnung "Aria sexti toni" als Meister seines Faches.

Die Gesamtleitung des geistlichen Konzerts der Sängergruppe Floß hatten Josef Barth sowie der Ehrenvorsitzende des Sängerkreises Nordoberpfalz, Herbert Kick aus Waldthurn. Dieser Spätnachmittag war nicht nur gut für das Gemüt, sondern auch für die Kasse der Pfarrei. Der Erlös kommt der Renovierung des "Konzertsaals" der Wallfahrtskirche zugute. Der Waldthurner Kinderchor "CantiKids" unter dem Dirigat von Manuela Grünauer eröffnete mit irischen Segenswünschen und forderte die Mutter Maria auf, jeden Einzelnen an die Hand zu nehmen.

Der Gesang- und Orchesterverein 1899 Waldthurn präsentierte unter der Federführung von Stephan Striegl den gemischten Chor "Ton-Art". Sehr einfühlsam ließen die Sänger "Ein Licht in Dir geborgen" und afrikanische Klänge erschallen. Der Männergesangverein Flossenbürg überzeugte unter Leitung von Herbert Kraus unter anderem bei den "Glocken für den Frieden".

Die Chorgemeinschaft Liederkranz Schönkirch, der GV Plößberg und der MGV Wondreb mit Chorleiter Rainer Weiß brachten den Festprolog "Singet zum Preise" und "Herr, großer Gott" zu Gehör. Das "Sancta Maria" von Johannes Schweitzer sowie "Die Himmel rühmen" waren auf den MGV Sangeslust Georgenberg unter dem Dirigat von Andreas Haider perfekt zugeschnitten. Den gemischten TV-Chor Vohenstrauß mit dem Gesangverein Waidhaus leitete Alexander Völkl bei "Cantate Domino" und auch bei Manfred Bühlers melodiösem "Zauber der Nacht". Holger Scheufler brachte die Männer des "Liederkranz" Leuchtenberg beim "Preist Gott" oder auch beim "Zeit ist Geschenk" zu einer beachtlichen Leistung. Männerchorgesang der Extraklasse erschallte im Kirchenschiff, als der MGV Pleystein "Musik, du heilige Kunst" darbrachte. Langanhaltender Applaus zeigte, dass der musikalische Gruppenchorleiter der Sängergruppe Floß, Herbert Kraus aus Flossenbürg, mit dem Konzert ins Schwarze getroffen hatte.

Quelle: https://www.onetz.de/waldthurn/kultur/stimmgewaltig-acht-choere-beim-geistlichen-konzert-in-der-fahrenbergkirche-d1754136.html

Gruppensitzung

Zwölf Gemeinschaften ziehen Bilanz

Bei der Sängergruppe Floß ließ sich am Samstag in der Jahreshauptversammlung verfolgen, wie unterschiedlich die Entwicklung in den beteiligten Vereinen verläuft. Die Skala reichte vom imponierenden Jahresablauf bis hin zur eher traurigen Stimmung.

"Es war ein Glückstag, ganz gewiss, wie unsre Oberpfalz entstanden ist." Mit dem textlich leicht abgewandelten Lied begrüßte der gastgebende Männergesangverein Flossenbürg die im "Museumscafé" versammelten Vertreter der Chöre in der Sängergruppe Floß. Vorsitzender Stefan Meiler berichtete vom heuer anstehenden 110-jährigen Gründungsjubiläum: "Die Jahreshauptversammlung der Sängergruppe ist der Auftakt zu dem Festjahr. Schon jetzt darf ich euch zu zwei großen Veranstaltungen im Oktober einladen."

Gruppenvorsitzender Josef Barth, erinnerte an eine Reihe überörtlicher Termine. Er spannte den Bogen von der Bundesversammlung über eine Sitzung des Fränkischen Sängerbundes bis hin zu herausragenden Konzerten. Gruppenchorleiter Herbert Kraus rückte Kinder und Jugendliche in den Blickpunkt: "Sie wollen durchaus singen. Wir sollten ihnen die Möglichkeiten dazu aufzeigen. Und vielleicht haben sie eines Tages Lust, bei einem Erwachsenenchor mitzumachen."

Der Flossenbürger rief dazu auf, über den Tellerrand hinauszublicken und mit anderen Chören gemeinsame Sache zu machen. Holger Scheufler moderierte die Präsentationen der einzelnen Vereine.

In alphabetischer Reihenfolge gab es Berichte aus Burgtreswitz, Floß, Flossenbürg, Georgenberg, Kaimling, Leuchtenberg, Pleystein, Plößberg, Schönkirch, Vohenstrauß, Waidhaus und Waldthurn. Es waren imponierende Übersichten, gemischt mit der einen oder anderen nachdenklich stimmenden Nachricht zu geplanten oder anstehenden Auflösungen.

Waldthurn vorbildlich

Andere berichteten von gegenteiligen Entwicklungen. In Schönkirch war der "Liederkranz" fast schon Vergangenheit. Ein Blick in die gut gefüllte Vereinskasse spornte zum Weitermachen an: "Plötzlich lief es wieder, zusammen mit Plößberg und Wondreb." Ein Musterbeispiel erfolgreichen Engagements liefert der Gesang- und Orchesterverein Waldthurn. 98 aktive Sänger erheben in drei Chören gerne und oft ihre Stimmen. Das reicht vom Benefizkonzert über musikalisch gestaltete Gottesdienste bis hin zu den anstehenden Beiträgen zur 800-Jahr-Feier des Marktes Waldthurn.

Bürgermeister Thomas Meiler, selbst aktiver Sänger, forderte dazu auf, der Pflege des Gesangs und der Tradition einen hohen Stellenwert einzuräumen. Der Ehrenvorsitzender des Sängerkreises Nord-Oberpfalz Herbert Kick hatte einen Wunsch mitgebracht: "Macht weiter, und werft die Flinte nicht ins Korn."

 

Quelle: http://www.onetz.de/flossenbuerg/kultur/loblieder-und-traurige-balladen-saengergruppe-floss-tagt-bei-flossenbuerger-jubilaeumsverein-zwoelf-gemeinschaften-ziehen-bilanz-d1728533.html

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Am Ende der 100-minütigen Reise durch acht Jahrhunderte sind die Besucher sprachlos. Das geistliche Kirchenkonzert zum Auftakt der 800-Jahr-Feier begeistert. Sänger und Musiker bieten einen regelrechten Ohrenschmaus.

"Ich finde es faszinierend, dass so ein Festjahr mit der intensiven Ruhe dieses heutigen Musikabends beginnt", freute sich Countertenor Franz Vitzthum. Die musikalische Zeitreise reichte vom Mittelalter bis zur Moderne. Schon der Einmarsch beim gregorianischen Choral "Puer natus in Bethlehem" ließ einen Gänsehautabend in der abgedunkelten Pfarrkirche St. Sebastian erahnen. Die Sängerinnen und Sänger des Chores "Tonart", in schwarz gekleidet, sangen im nur mit Kerzenlicht beleuchteten Gotteshaus abwechselnd den Choral. "Das Jubiläumsjahr wird sehr enthusiastisch gefeiert", meinte Pfarrer Marek Baron. Dieser Abend solle die Herzen öffnen. "Heimat ist, wo man singt und Musik macht", änderte Bürgermeister Josef Beimler den bekannten Spruch des unvergessenen Pfarrers Joseph Greil ab.

Als Uraufführung brachte Countertenor Franz Vitzthum zusammen mit Georg Schmidbauer an der Orgel das "Magnificat anima mea" des Waldthurner Komponisten Wolfgang-Caspar Printz, dessen 300. Todestag am 13. Oktober sein wird, zu Gehör.

Dabei verschmolzen der Gesangsprofi, der in vielen Konzertsälen in Deutschland und der Welt unterwegs ist, mit dem Orgelprofi aus Oberbernrieth zu einem perfekten musikalischen Miteinander. Unter dem Dirigat von Sarah Kellner zog "Tonart" beim "In dulci jubilo", begleitet von Dr. Marietta Kellner am Klavier, mit präzise und virtuos gespielten Geigen von Simone Puff und Christoph Pausch die Zuhörer in ihren Bann.

Junger Klarinettist

Chorleiter Stephan Striegl führte das Ensemble souverän beim "Es ist ein Rot entsprungen" von Michael Praetorius sowie "Jesus bleibet meine Freude" durch die anspruchsvollen Musikpassagen. Dabei bestach der gemischte Chor durch präzise Intonierung und gefühlvolle Harmonie in allen Tonlagen. Nicht schlecht staunten die mehr als 500 Zuhörer, als der Lennesriether Christoph Pausch und der 17-jährige Klarinettist Johannes Pflaum aus Waldthurn das "Duo Concertant Op. 16 Nr. 3 für Geige und Klarinetten in den Kirchenraum entsandten. Als harmonisches Duo, das sich musikalisch gesucht und gefunden hat, präsentierten sich Johannes Pflaum, der seit seinem 7. Lebensjahr Klarinette spielt und die Flosserin Klara Bäumler (Klavier) mit dem ersten Satz für Klarinette von Carl Stamitz, der Ballade von Niels Gade und der Arie von Eugene Joseph Bozza.

Dass der Markt Waldthurn über ein unglaubliches Potenzial an Sängern und Musikern verfügt, zeigte sich, als die Zuhörer in die Epoche Barock entführt wurden. Der 20-jährige Trompeter Felix Griesbach präsentierte zusammen mit Pflaum an der Klarinette und Bäumler am Klavier sein virtuoses Vermögen.

Die Sopranistin Sarah Kellner ist eine Könnerin ihres Fachs. Beim "Veni Jesu" füllte sie mit ihrer Stimme das weite Areal des modernen Gotteshauses. Dabei begleitete sie ihre Schwester Marietta an der Orgel sowie der professionelle Geiger Christoph Pausch. Bei seinen zahlreichen Einsätzen ließ er sich, ob auf der Empore oder im Altarraum, nie aus seinem musikalischen Gleichgewicht bringen.

In allen Tonlagen

Vitzthum bildete bei Bachs "Jauchzet, frohlocket" zusammen mit Pausch (Geige) und Klara Bäumler an der Orgel ein überragendes Trio. Durch seine durch Brustresonanz verstärkte Kopfstimme imponierte Vitzthum in allen Tonlagen. Der Profisänger, dessen Wurzeln in Lennesrieth bei Waldthurn liegen, zeigte dies auch bei der "Ode for the Birthday of Queen Anne" zusammen mit Bäumler und dem Trompetensolisten Felix Griesbach. Einen besonderen Moment erlebten die Zuhörer beim Schlusslied "Look at the world" von John Tutter - eine bemerkenswerte Symbiose von allen Solisten, "Tonart", Countertenor Franz Vitzthum unter der Klavierbegleitung von Bernhard Schmidhuber.

Mit dem gemeinsamen "O du fröhliche" entließen der von Stephan Striegl geführte und vorbereitete Chor "Tonart" sowie alle beteiligten Musiker die stehend applaudierenden Zuhörer in die Stille der Nacht. Allen Beteiligten war es gelungen, ihr Publikum ins Reich der besinnlichen Klänge zu entführen und die vielen verschiedenen Facetten ihres Könnens zu präsentieren. Der Erlös geht an die Aktion "Lichtblicke".

Quelle: http://www.onetz.de/waldthurn/kultur/musik-fuer-die-seele-besinnlich-ins-jubilaeumsjahr-d1722378.html

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Benefizkonzert in Waldthurn

Es war schon etwas gewöhnungsbedürftig: Vier junge Damen setzten sich mitten auf der Bühne der Vereinshalle an einen Tisch und begannen plötzlich zu klatschen, hantierten lautstark mit Bechern und sangen schließlich auch noch dazu.

Sie und ihre Mitstreiter hatten ihre ganze Leidenschaft in das Benefizkonzert des Gesang- und Orchestervereins Waldthurn gepackt und einen musikalischen Leckerbissen der besonderen Art präsentiert. Die Idee für diesen Abend stammte von Ehrenchorleiter Josef Müllner.

Rund 100 Sänger

Sichtliche Freude hatten nicht nur die zirka 100 Hauptprotagonisten des gemischten Erwachsenenchors "Ton-Art", des Jugendchors "Ami-Canti" und des Kinderchors "Canti-Kids". Die 450 Zuhörer waren von der Vielfalt des Programms mit vielen bekannten und modernen Liedern sowie der mitreißenden Darbietung restlos begeistert. Georg Schmidbauer führte in seiner unnachahmlich Art sehr kurzweilig und humorvoll durch den Abend. "Die Waldthurner sind ein musikalisches Völkchen", stellte er fest.

Manuela Grünauer und Monika Stahl leiteten die Kinder und Jugendlichen gefühlvoll durch die einzelnen Stücke. "Ton-Art" legte mit ihren Chefs Stephan Striegl, Dr. Marietta Kellner und Sarah Kellner mit dem "Whatever" von Noel Gallagher los und ließ schon zu diesem Zeitpunkt erahnen, was die Zuhörer noch erwarten durften.

Um ihre Nervosität loszuwerden, war das "Probier's mal mit Gemütlichkeit" genau das richtige Stück für die Jüngsten vom Kinderchor. Mit dem Ensemble stiegen die Jugendlichen mit dem Löwen, der heute Nacht schläft, ins Programm ein. Beim "It's raining men" holte "Ami-Canti" das Prasseln des Regens und den Donner des Gewitters mit Händen und Füßen in die Konzerthalle. Bei Peter Maffays und Rolf Zuckowskis "Nessaja" leuchteten die Augen der Musikbegeisterten. Die drei Klangkörper harmonierten hier in einer unglaublichen Perfektion. "Book of love" boten Theresa Anzer, Franziska Sier, Sarah Kellner und Christoph Pausch.

"Die Sorgen bleiben Dir immer fern", hieß es in "Hakuna Matata", begleitet von den beiden Freunden, dem Erdmännchen Timon (Johannes Pflaum) und Warzenschwein Pumbaa (Theresa Anzer), die verkleidet solistisch auftraten und anschließend die Gäste in eine kurze Pause entließen. Aus dieser holte "Ami-Canti" die erwartungsfrohen Konzertbesucher mit "An Tagen wie diesen" von den Toten Hosen wieder Richtung Bühne.

Ein Glanzlicht bescherte das Jugendensemble beim genialen "Cup Song", der zweifelsohne ein Höhepunkt war. Was Annelie Kraus, Hannah Reil, Alexandra Jaworski und Michaela Pflaum in Kombination mit Sologesang, Chor und Bechern anstellten, war außergewöhnlich. Spontan forderten die Zuhörer eine Zugabe.

In Höchstform

"Ton-Art" legte glänzend mit "Sunny" und dem Welterfolg "Viva la vida" nach. Nochmals zu Höchstform liefen die jungen Sänger des Kinder- und Jugendchors bei Andreas Bouranis "Auf uns" auf. Beim Finale stellten sämtliche Chöre, aber auch die begeisterten Zuhörer, fest: "So soll es bleiben".

Das Publikum dankte für zwei Stunden beste Unterhaltung mit stehenden Ovationen und mit der Forderung nach einer Zugabe. Viel Einfühlungsvermögen zeigten die Klavierbegleitungen Dr. Marietta Kellner, Monika Stahl, Laura Anzer und Ruby Großer. Der Erlös des Abends, der durch Spenden, Snacks und Getränke erwirtschaftet wurde, ist für die Renovierung der Fahrenberger Wallfahrtskirche bestimmt.

Quelle: http://www.onetz.de/waldthurn/kultur/benefizkonzert-in-waldthurn-choere-lassen-halle-beben-d1707169.html

Sommerserenade in Waldthurn

Sänger in Höchstform

Artikel Serenade

Als Genuss für Ohr und Gaumen hatte der Gesang- und Orchesterverein Waldthurn die Serenade am Schloss angekündigt. Die Organisatoren hatten nicht zu viel versprochen.

Unter dem Motto "Musik & Genuss im Sommer" präsentierte der Verein um Vorsitzenden Bernhard Unger einen beschwingten Musikabend. Wegen des unbeständigen Wetters ging das Konzert im Pfarrheim über die Bühne, was aber dem Interesse an der Serenade keinen Abbruch tat. Die Veranstaltung war ein voller Erfolg und die Musikliebhaber kamen in Scharen. Der gemischte Chor "Ton-Art" hatte den Abend initiiert. Mitwirkende waren der Männergesangverein (MGV) Flossenbürg, "Liederkranz" Leuchtenberg und der MGV Bodenwöhr.

Dezent und humorvoll

Moderator Georg Schmidbauer führte dezent und humorvoll durch das kurzweilige Programm und ließ an diesem Abend die Musik im Mittelpunkt stehen. Er stellte dabei lustige Regeln für die Chorproben und das "Leid eines Dirigenten" dar. Zwischendurch interviewte er Stephan Striegl, der mit Sarah und Marietta Kellner "Ton-Art" leitet.

Beim Auftakt marschierte "Ton-Art" ganz nach dem Geschmack der 180 Besucher mit Fats Dominos "I 'm walking" ein und legte anschließend gefühlvoll das "I have a Dream" von ABBA nach. "Hier kommen die Sänger, in deren Stadt das wahrscheinlich beste Weißbier gebraut wird", kündigte Schmidbauer die Männer aus Bodenwöhr an. Unter Leitung von Bernhard Schmidhuber senior besangen sie das Mädchen vom Lande. Auch einen Sängergruß vom Bodenwöhrer Tal gaben sie zum Besten.

Adolf Rösels "Liederkranz" intonierte die Leuchtenberger Hymne und die "Abendstille". Kurz vor der Pause, in der das Organisationsteam um Andrea Götz, Manuela Riffel, Ina Müller und Steffi Daubenmerkl Blätterteigstangen mit Käsehappen, selbst gemachten Flammkuchen und als Besonderheit den "Ton-Art"-Teller mit frischem Bauernbrot servierte, rückten die Flossenbürger Sänger in den Mittelpunkt. Unter Leitung von Herbert Kraus gaben sie Felix Mendelsohn-Bartholdys "Der Jäger Abschied" zum Besten. Flossenbürgs Rathauschef Thomas Meiler ordnete sich als erster Bass-Stimme dem Dirigat von Kraus bereitwillig unter.

Mit Semino Rossis "Rot sind die Rosen" überreichten die Leuchtenberger dann einen musikalischen Rosenstrauß an die Zuhörer. Zur Höchstform liefen die Flossenbürger bei ihrer Zusammenstellung "Glück ist jeder neue Morgen" und "Ein frisches Bier, eine junge Deer" auf.

Die Bodenwöhrer setzten mit dem "Bajazzo", einer italienische Clownfigur, ein weiteres Mal eine musikalische Duftmarke. Tosenden Applaus bekam schließlich "Ton-Art", deren Sänger an diesem nassen Abend rhythmisch kess und sehr anspruchsvoll behaupteten, dass jetzt Sommer sei. Mit "Hey good looking", das Schmidbauer mit "Hey guad schaud ihr aus" übersetzte, rissen die Sänger die Zuhörer zu Beifallsstürmen hin.

Entspannter Sommerabend

Schließlich hatte sich der heimische Chor noch ein Likörchen verdient. Mit der gemeinsamen "Ode an die Freude" von Ludwig van Beethoven endete der entspannte Sommerabend. "Ton-Art" sang noch eine Zugabe, und bis in die Nacht hallte so manches Sierra Madre oder auch "Mendocino", begleitet vom Bodenwöhrer Gitarristen Sepp Siedschlag durch das Lobkowitzschloss.

Quelle: https://www.onetz.de/waldthurn/vermischtes/sommerserenade-in-waldthurn-saenger-in-hoechstform-d1687530.html